Geschichte von den langen Nächten des Nordens

Schiff Jubi2016Kennst du die Geschichte von den langen Nächten des Nordens? Der Trailer zum Jubiläum und die ganze Geschichte hinter dem Motto sind nun erschienen!

 

 

 

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"Regen peitscht ihm ins Gesicht, der garstige Wind weht kalt um seine Wangen. Das Steuer fest in seinen Händen und doch ohne jegliche Kontrolle, steuert sein Schiff mit voller Fahrt direkt auf das vor ihm liegende Riff zu. Die raue See macht ein Ausweichmanöver unmöglich. Er schliesst langsam seine Augen und macht sich bereit für das unausweichliche Schicksal. Dann plötzlich ein lauter Knall und eine unendliche Stille umgibt ihn.

 

Wir schreiben das Jahr 1991, als ein Captain mit seinem Schiff und seiner Crew aufbrach um neues Land zu entdecken. Ein rachsüchtiger König trieb ihn und sein Volk zur Flucht. Überstürzt flohen sie aufs offene Meer und schauten wehmütig ein letztes Mal auf die verlorene Heimat. Nun scheint das kleine bisschen Hoffnung auf einen Neuanfang bereits zerstört und sie schiffbrüchig auf einer unbekannten Insel zu verenden.

 

Nach Antworten suchend macht sich der Captain mit einem Teil der Mannschaft auf den Weg und beauftragt die restlichen mit der Reparatur des Schiffs. Wenige Stunden vergehen und der Captain ist mit seiner Crew schon tief hinein in den dichten Wald der Insel marschiert, als ganz plötzlich ein Pfeil nur knapp an ihm vorbei zischt und seinen Hintermann in die Brust trifft. Er springt sofort hinter den nächsten Baum, zückt seine Axt und horcht.

 

Ein paar Minuten verstreichen und der Captain gibt seinen Leuten ein Zeichen weiter zu marschieren. Seine Vorderleute nehmen den weiteren Weg jedoch nur zögerlich wieder auf. Auf einer Lichtung angekommen werden sie von einer Horde Eingeborenen überfallen, welche über den fremden Besuch alles andere als erfreut sind. Mit der Angst, dass ihr geliebtes Land von den Eindringlingen weggenommen werden könnte, blasen sie zum Angriff.

 

Seine Axt fest umklammernd und mit fokussiertem Blick nimmt der Captain den Kampf auf, gekonnt setzt er seine Waffe den gegnerischen Attacken entgegen. Die Eingeborenen Krieger sind zahlenmässig überlegen, jedoch beherrschen sie ihre Waffen nicht annähernd so gut wie der Captain und seine Männer. So werden die Eingeborenen von den Seeleuten bald überwältigt. Mit den Gefangenen im Schlepptau kommen sie im einheimischen Dorf an und verlangen das Gespräch mit dem Dorfältesten. Dieser wirft ihnen vor, dass sie ihr Volk auslöschen und das Land für sich beanspruchen wollen.

 

Der Captain gibt zu verstehen dass dies ein Missverständnis sei. Sie wären nicht hier um Krieg zu führen und schon gar nicht um jemandes Land zu rauben. Er erzählte ihm seine Geschichte, vom Schiffbruch und seinem Plan mit der Umsiedlung seines Volkes auf eine neue Insel. Nach langem Überlegen kommt der Dorfälteste zum Schluss den Worten des Captains zu glauben. "Diese Insel ist gross genug für alle und ergiebig. Es sollte genügend Platz haben um eurem Volk ein Fleckchen zuzugestehen." So leben die Nordmänner mit den Eingeborenen bis zum heutigen Tag in friedlicher Koexistenz und keiner versuchte den anderen von der Insel zu vertreiben."

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