Ausstieg in Stans und Aufstieg des Örgeli-Töbl

 

stans19Richtig bemerkt, der Bericht zu unserem Bogäspeuzerball-Weekend fehlt. Da ja die meisten von uns mit Arbeiten und Gäste unterhalten beschäftigt waren, gab es auch nicht wirklich viel Spektakuläres zu erzählen. Jedoch ein fettes DANKE an alle Besucher, Helfer und Mitglieder. Es war eine super Party. Wir wurden leer gefressen und (fast) ausgesoffen. Frau Festwirtin hat definitiv Blut geschwitzt.


Nun zu unserem Lieblingsanlass, der verhängnisvolle erste Auftritt nach unserem Ball…. Die Reise führte uns nach Stans.

 

 

Stans ist bei uns allen sehr beliebt, da wir schon ein paarmal das Fastnachtstreiben dort miterleben durften und dies jedes Mal legendär war.


Bevor die Reise losging überraschte Tourmanagerin Cupcake Tina uns mit einer komischen Nachricht. «Achtung Kein Bancomat vorhanden» Hmmm…, kein Bancomat in Stans, ok, kaum vorstellbar, aber das heisst genug Moneten einpacken, nachladen wird in diesem Fall schwierig.


Je näher wir dem Festareal kamen, umso besser konnten wir nachvollziehen wieso kein Bancomat in der Nähe war. Das Fest stand irgendwo im Nirgendwo neben der Autobahn zwischen kleinen Bächen (gäll Tina) und Schiessständen. Also kurz gesagt: Am Arsch der Welt. Nichts desto trotz herrschte schon reges Treiben auf dem Areal, schliesslich kamen die 26 (!) Guggen etwa zur selben Zeit an.


Nach dem ersten abchecken des Festareals stand die Auslosung der Auftrittszeiten bevor. Dies war keine gewöhnliche 0815 Auslosung… Die Veranstalter verlangten von jeder Gugge eine Frau auf die Bühne. Mittels Losglückes wurde in 4er Gruppen um die beste Auftrittszeit getrunken. Unsere Leute waren sich einig, dass unser Blondie Nicole oder Festwirtin Martha ins Rennen gehen muss. Mit Schere, Stein, Papier wurde entschieden, dass die Frau Festwirtin antreten muss. Da die Frau Festwirtin ihren Fauxpass von Amsteg anno dazumal nun endlich gutmachen konnte, war klar, dass wir uns eine gute Zeit ertrinken würden. So kam es, 20:40 Uhr, Bühne 2. Ich bi ja eher bescheiden, aber das habe ich doch gut gemacht😊


Bis es Showtime war hatten wir nun gemütlich Zeit zum «umeblattere». Die Grilleure die für unsere Verpflegung zuständig waren hatten das System noch nicht so im Griff. Und da die Kaffeestube in etwa die Grösse von Rekrut Martys altem Subaro Justy hatte, machte sich der Schmirrstoff Vernichtungszug auf den Weg in die Bar.

 

Die einen beschäftigten sich damit einem Tambour das Drum-Night-Choreo-Geheimnis zu entlocken (oder war das ein Flirtversuch gewisser Damen??), die anderen schwankten im Barwagen um die Wette und der Rest Schmirrstöffelte wie immer in der Gegend umher.

 

Unser Auftritt war jetzt nicht so ganz das Gelbe vom Ei, wenn man das mit der Leistung von letzter Woche vergleicht. Mehr braucht es dazu nicht zu sagen.

 

Auftritt absolviert, Abfahrtszeit bekannt, also los, Party. Da sich alle etwas verstreut hatten, habe ich den Überblick auch verloren. Das wichtigste in kürze: Nicht alle sind mit dem Car heimgereist. Einige sind früher gegangen, andere haben wohl mit ihren Flirtkünsten überzeugt und irgendwo Asyl bekommen und wieder andere haben einen kleinen Abstecher in den Bach gemacht.


Amor Töbl mischte sich wieder unter die Volksmusikanten, ich glaube wir nennen ihn in Zukunft Örgeli-Töbl.
Tanzbär Tim versuchte mit seinen Gumpesel-Einlagen zu beeindrucken und der Rest hat sich sonst wo rumgetrieben oder es geht euch einfach nichts an.


Wieder in Steinen angekommen haben einige noch im Tambuurehuus Zuflucht gesucht, aber mehr als ein Schmirrstöffli lag auch dort nicht mehr drin.

 

Am Freitag werden wir dann bei der Hochzeit von Knüsi unser Bestes geben bevor wir uns am SA ins Luzerner Hinterland nach Escholzmatt wagen…. Ihr hört von mir.

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