Come Back & Wiedergutmachung in Escholzmatt

escholzmatt19Das Entlebuch war in der Vergangenheit jeweils ein sicherer Wert, wenn es um geile Partys und fetten Guggensound ging. Die Vorfreude war dementsprechend gross.

 

 

Die Car Fahrt dauerte diesmal länger als vor einer Woche, heisst also mehr Zeit zum Aperölen und da noch diverse Runden von unseren Pröbis offen waren, wurden diese pflichtbewusst beglichen. Nur einer war von diesem Promille Cocktail aus Schmirrstoff, kleiner Feigling und Appenzeller nicht besonders angetan: Major Foosi! Für ihn war Wiedergutmachung vom vergangenen Wochenende angesagt. Der Auftritt in Stans war eines Bogäspeuzers unwürdig und eine Reaktion musste folgen.

 

Das erwähnte Warm-Up im Car und die Auftrittszeit um 22.30 Uhr verhiessen aber nichts Gutes. D Major sollte aber eines Besseren belehrt werden.

 

Nach der Ankunft stand zuerst ein kleines Monsterkonzert mit zwei Bühnen an, auf denen die Gastguggen abwechselnd 1 Stück zum Besten gaben. Mit der Nr. 12 gehörten wir zu den letzten und es blieb Zeit um die Location zu inspizieren oder bei einem warmen Kafi den anderen Guggen zu lauschen.

 

Dann hiess es 1,2,3,4 Pompeii!!! Der erste Auftritt war vielversprechend, jedoch dauerte es noch weitere 4 Stunden bis zum eigentlichen Konzert. Ob das gut geht? Zuerst einmal auf ins Getümmel und die Schluckmuskeln ein weiteres Mal strapazieren, schliesslich gibt es nächstes Wochenende eine Pause.

 

Die Guggernight in Äschlismatt haben einige von uns noch sehr positiv im Gedächtnis, so waren die pompös geschmückte Halle und die legendäre „Holzschnitzel-Sause mit Akrobatik-Einlagen“ aus dem Jahr 2013 noch immer in bester Erinnerung. Beides fanden wir auch in diesem Jahr wieder vor, jedoch waren die Holzschnitzel nun nicht mehr im Bar Zelt sondern wurden neu in der Kafistubä eingestreut. So kann es vorkommen, dass man sich beim ersten Versuch des Hinsetzens mit seinem Füdli plötzlich auf dem Boden platziert anstatt auf dem dafür vorgesehenen Bank. Die Ausrede, dass der unruhige Schnitzelboden schuld sei, kommt da natürlich gerade gelegen. Zum Glück hat das ganze Spektakel fast niemand mitgekriegt ausser unserem Major (Name bekannt, bitte nachfragen :-). Die Kafistubä war auch gleich das erste Ziel von vielen, die Kafis wurden meterweise bestellt und vernichtet. Vielen Dank den Spendern.

 

Auch in der Halle wurde gefeiert was das Zeug hält, hatten doch die meisten Bogäspeuzer ihre Tanzschuhe mitgenommen und montiert. So kam es zwischendurch auch zu eher untypischen Tanzeinlagen. So habe ich im Fernsehen noch nie Tänzer gesehen, welche mit einem übergestülpten blauen Fass einen Kopfstand machen. Da können Shows wie «Let’s Dance» und «Supertalent» sofort einpacken.

 

Und Amor-Töbel liess zu später Stunde seinen Helferinstinkt aufblitzen: einer fremden Fahnenträgerin ging er völlig selbstlos zur Hand und wurde gleich als neuer Fahnenträger eingesetzt. Also falls die Guggenmusig Träumeler aus Ebikon mal einen Ersatz braucht, können sie sich gerne bei uns melden unter:

 

Tobias Epp
Eidg. Dipl. Fahnenträger FH
tobias.epp@fahnenträger.ch


Auch Oberfauchi Martha freute sich an diesem Abend, da die Fauchiclub-Quote weiter erhöht wurde und nun bei 50% der Mitglieder liegt. Weitere Mitglieder sind natürlich willkommen.

 

Nun heisst es „abefahre“ und eine kleine Pause bis am 23.02.2019, dann bereisen wir das schöne Urnerland und sind zu Gast an der Tellsnight in Bürglen.

 

P.S. Uuups...Bei so vielen spannenden Geschichten ging unser Auftritt ja schon fast unter, dieser muss an dieser Stelle aber unbedingt noch erwähnt sein.

Eine ganz klare Steigerung und das anschliessend Lob von diversen fremden Guggern zauberten dem Major ein Lächeln ins Gesicht. Alles in allem war es ein gelungener Abend und macht Lust auf mehr solche Geschichten.

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